Der Cousin als Praktikant

Mein Cousin Luis ist 13 und hat im Rahmen seiner Berufspraktischen Aufgabe 4 Tage lang in meinem Unternehmen “gearbeitet”. Er hat mir bei der Erstellung von Content geholfen, was auch für mich sehr aufschlussreich war. Immerhin hat er einen ganz anderen Blickwinkel auf verschiedene Botschaften und Formen der Werbung bzw. Medien. Endlich sind auch meine Belege gescannt und ready für den Versand an den Buchhalter (bei dieser Aufgabe hat er “eher nicht” als Traumberuf ausgewählt). Nach 4 berufspraktischen Tagen kann ich sagen, dass ich wahrscheinlich genau so viel von ihm gelernt habe, wie es von meinem Beruf, aber lest selbst!

PS. Ich habe ihm versprochen (fast) nichts zu verändern. Eingestellt hat er dein Beitrag auch selbst.

Der Praktikant.

IMG_3177Ich heiße Luis Orza und bin 13 Jahre alt. Ich gehe in die SMS10 in Wien. Das ist eine Mittelschule mit dem Schwerpunkt Sport im 10. Wiener Gemeindebezirk. Meine Lieblingsfächer sind Deutsch, Geographie, Zeichnen, Kochen und Sport. Bei diesen Fächern gefällt mir besonders die Vielseitigkeit von Bewegung, Kreativität und Genauigkeit. Meine Hobbys sind Eislaufen, Schifahren, Schwimmen und Basketball, doch den meisten Spaß habe ich beim Schifahren. Was cool ist, ist dass Ana-Maria Achim die Geschäftsführerin der Lieblingswort GmbH ist und nebenbei auch meine tolle Cousine.

In meiner Schule gibt es ein Projekt, das alle Schüler in meiner Klasse machen müssen. Dabei handelt es sich um die Berufspraktischen Tage. Hier müssen wir verschiedene Berufe kennenlernen und herausfinden wie es so ist, zu arbeiten und was uns besonders Spaß machen würde. Mein Traumberuf ist Architekt, da muss man aber viel studieren und ich weiß nicht, ob mir das so lange gefallen würde. Wenn daraus nichts wird, dann vielleicht doch Baumeister.

Die Firma meiner Cousine “Lieblingswort” ist eine Kommunikationsagentur, die für anderen Firmen Werbung und Texte macht. Bei dieser Agentur arbeitet Ana alleine, doch manchmal holt sie sich Hilfe von anderen Menschen, die sie immer Freelancer nennt. Anas Tipp ist immer, wenn es zu viel wird oder man sich nicht genug auskennt, soll man sich Hilfe holen. Man kann nicht überall ein Genie sein. Andere können eben gewisse Dinge besser.

Ana hilft anderen Firmen Online besser zu werden. Lieblingswort macht auch auf vielen sozialen Netzwerken und Medien z.b. Facebook, Instagram und Snapchat Werbungen für ihre Kunden und Firmen. Sie hilft den Kunden auch schönere Texte auf ihren Websites zu schreiben oder gute E-Mails zu verschicken, damit die Menschen mehr kaufen. Alle Informationen und das ganze Wissen hat sie aus ihrem Studium aber besser noch aus ihrer bisherigen Arbeitserfahrung. Immerhin arbeitet sie schon seitdem sie 16 ist. Aus den vielen Zeitschriften und Magazinen, die sie jeden Tag bekommt holt sie sich Inspiration und neue Ideen für ihre Projekte. Sie liest auch in der Freizeit sehr viele Bücher und interessante Zeitschriften, die nichts mit ihrem Job zu tun haben. Manche davon sind auch auf Englisch und waren für mich grammatikalisch sehr schwer verständlich. Es ist gut, dass sie 5 Jahre studiert hat, weil man danach fast überall Arbeiten kann, doch sie war klüger und hat eine eigene Firma gegründet. Ich glaube dafür braucht man viel Mut.

Bei ihrer täglichen Arbeit muss man lange und auch kurze Texte schreiben. Dazu kommen noch Postings und Werbungen auf sozialen Medienplattformen. Diese Postings und Werbungen beschaffen der Firma Lieblingswort mehr Kunden, weil wieder andere Kunden darauf aufmerksam gemacht werden. Ana Maria schreibt kreative und gute Konzepte für große und kleine Firmen und Unternehmen. Wenn die Kunden anrufen redet sie mit ihnen und macht sich am liebsten einen einen Termin zum persönlichen Treffen aus. Bei diesem Treffen reden sie übers Geschäft und sagt den Kunden wie und was sie machen müssen und wie sie sich da am besten verbessern können. Über spreize hat sie vor mir mit den Kunden nicht gesprochen. Ich kann mir vorstellen, dass das keinen was angeht außer sie und den Kunden. Muss ja nicht jeder wissen, was sie verdient. Nebenbei macht sie auch viel Buchhaltung die auch wirklich schwierig und anstrengend ist. Ich habe das sogar selbst ausprobiert.

Mein Fazit

Ich verstehe als 14 jähriges Kind die Arbeit von Ana Maria bereits sehr gut. Ihre Arbeit finde ich auch gut, weil sie nicht Wirklich körperlich anstrengend ist, sonder nur für das geistige Arbeiten etwas mehr Arbeit darstellt.

Wenn ich Ana-Maria wäre, würde ich folgendes anders machen: Ich würde gerne mehr Sportkunden betreuen und selbst gerne viel mehr Sport machen, sie selbst findet nämlich aktuell keine Zeit dafür. Sie muss nicht, schaut eh gut aus, aber trotzdem, es wäre gesundheitlich nicht so schlecht, weil sie den ganzen Tag sitzt. Ich würde auch mehr reisen und Leute kennen lernen. Davon hat sie mir nämlich erzählt, dass sie das am Anfang sehr oft gemacht hat, aber das viel zu teuer geworden ist mit der Zeit. Aber vor allem würde ich größere und extrem bekannte Firmen anschreiben und versuchen als Kunden zu gewinnen. Doch Ana kann das jetzt nicht machen, weil sie alleine in der Agentur ist und nicht so viel Zeit für viele große Kunden hat.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s